TRAUERFEIER UM ROBERT ENKE
Nach dem Tod von Robert Enke beginnt eine der größten und emotionalsten Trauerfeiern, die sich nicht nur über Hannover, sondern über ganz Deutschland und sogar im internationalen Bereich ausbreiteten. Robert Enke war bekannt für einzigartige Torhüterleistungen und einer der beliebteste Fußballspieler in Hannover, ganz Deutschland und sogar weltweit. Mit seinem Selbstmord am 10. November versetzte er die Menschheit weltweit in eine tiefe Trauerstimmung und sorgte für zahlreiche Tränen. Um Robert Enke einen ehrenvollen und würdigen Abschied zu gewähren, versammeln sich am Sonntag über 10.000 Menschen im Stadion des Hannover96, der AWD-Arena. „transfermarkt.de“ spricht sogar von der größten Trauerfeier seit dem Tod Adenauers, dem ersten Bundeskanzler, der im April 1967 starb. Da die Plätze im Stadion mit großer Wahrscheinlichkeit nicht ausreichen, werden Leinwände und Lautsprecher aufgestellt, so dass auch rund um der AWD-Arena in Gedanken an Robert Enke getrauert werden kann. Unter anderem ist der Oberbürgermeister von Hannover, die Nationalmannschaft mit Joachim Löw und Oliver Bierhoff angekündigt. Nach der Trauerrede und vielen Gedenkminuten wird Robert Enke in seinem Sarg zu dem Friedhof gebracht, in dem auch seine Tochter begraben liegt.
Robert Enke litt extrem unter Depressionen und beging vor lauter Verzweiflung am 10. November Selbstmord in dem er sich von einem Zug überfahren ließ. Er hinterlässt eine Frau und eine Adoptivtochter im alter von sechs Monaten. Der Torhüter des Hannover96 verschwieg seine Depressionen vor der Öffentlichkeit und erzählte ebenfalls niemanden aus den Vereins-Kreisen von seinem Leiden. Erst nach seinem Tod offenbarte seine Frau bei einer sehr emotionalen Pressekonferenz unter welchen Ängsten und seelischen Schmerzen Robert Enke wirklich litt. Lediglich seine engsten Verwandten und Freunde wussten von den Depressionen, die unter anderem wohl durch den Tod seiner zweijährigen Tochter im Jahre 2006 entstanden sind.
Mit Robert Enke ging ein großer Teil der deutschen Fußballkultur verloren.